Orgelvorspiel
Begrüßung (Julius Voss, Christian Poltrock)
L i e d : 612, 1 – 2 + 5 Ein Schiff
Gebet : (Alexandra Plähn, Susann Peters)
Gem.: Ehre sei dem Vater …
Lesung : Kolosser 1, 15 - 23 (Jochen Baltschun)
Gem.: Lob sei dir o Christe
Glaubensbekenntnis
L i e d : 432, 1 – 3 Gott gab uns Atem
Plakatvorstellung (Psalm 8; Psalm 104; Psalm 139)
dazwischen das Lied „Mercy is falling“
L i e d : 515, 1 – 3 + 6 - 8 Laudato si
Thema: Der Mensch – Erschaffer ?
Dennis Krauel, Mark Riecken, Florian Hoffmann
♫ Gospelkinder - Gi’me oil in my lamp; Heaven is in my heart
P r e d i g t : Gott – der Schöpfer
Lea Kröger, Jan Sellenthin, Pastor Alfred Sinn
L i e d : 419, 1 - 5 Hilf Herr, meines Lebens
Beitrag : Betreuer Horst Sattler
L i e d : 425, 1 – 3 Gib uns Frieden
M i t t e i l u n g e n G e b e t S e g e n
L i e d : 510, 1 - 5 Freuet euch der schönen
Orgelnachspiel
B e g r ü ß u n g Julius Voss, Christian Poltrock
Seid gegrüßt alle, die ihr hier erschienen seid, von uns, der Konfirmandengruppe. Heute wollen wir, die Konfirmandengruppe Süderhastedt, den Sonntagsgottesdienst gestalten. Auf unserer Konfirmandenfreizeit auf dem Koppelsberg haben wir uns auf diesen Gottesdienst vorbereitet. Dabei haben wir das Thema „Schöpfung“, das wir heute aufgreifen wollen, bearbeitet.
Wir haben verschiedene Unterthemen behandelt, drei von diesen Unterthemen werden wir heute vorstellen, das sind: Plakate zu Schöpfungspsalmen, Der Mensch als Erschaffer?, und ein Predigtteil. Ebenso werden wir ein Lied singen, das wir auf der Freizeit kennengelernt haben.
Nach unserem Empfinden war die Konfirmandenfreizeit eine sehr schöne Angelegenheit.
Wir wünschen uns einen harmonischen und gesegneten Gottesdienst.
G e b e t Alexandra Plähn, Susann Peters
Lieber Gott, wir loben dich, daß du diese Welt erschaffen hast, auf der wir leben dürfen. Wir danken auch dafür, daß es viele Wälder und Naturereignisse gibt.
Wir bitten dich, daß du uns Sonne und Regen in geregelten Abständen schickst, damit die Ernte der Bauern besser wird und das Vieh mehr Futter hat.
Wir bitten dich, daß du der Regierung Verstand und Grips schenkst, damit sie verantwortungsbewußt handeln und wir in Frieden leben können.
Thema: Der Mensch – Erschaffer ?
Dennis Krauel, Mark Riecken, Florian Hoffmann
Gott ist Schöpfer, wir sind seine Geschöpfe. Aber er hat uns die Fähigkeiten verliehen, Dinge zu erschaffen, z.B. Häuser bauen, Autos herstellen, Bücher schreiben und vieles mehr.
Als Beispiel für diese Fähigkeit des Menschen haben wir in zwei Gruppen je ein Thema aus Knete erstellt. Diese beiden Werke wollen wir nun vorstellen. Das eine Werk zeigt Meerestiere, das andere haben wir „Strand“ genannt.
Die einzelnen Teile sind folgende:
- Meer : Schlange, Fische, Krebse, Schnecken …
- Strand : Wasser, Sand, Liege, Sonnenschirm, Leuchtturm …


Plakatvorstellung (Psalm 8; Psalm 104; Psalm 139)




P r e d i g t : Gott – der Schöpfer
Gedanken der Konfirmanden Lea Kröger und Jan Sellenthin
Das Thema der heutigen Predigt werden zwei Verse der Schöpfungsgeschichte
sein. „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf ihn als Mann und Frau.“
Das waren Verse aus dem ersten Buch Mose, Vers 1 und Vers 27. Das war der Anfang allen Lebens der Anfang des Universums, die Tage der Schöpfung, auf die alles zurückgeht. Als Gott uns geschaffen hatte gab er uns Aufgaben, die uns beschäftigen und bilden sollten. Zum Beispiel sollten wir die Erde besiedeln und uns an seine Gebote halten. Doch heutzutage wird den meisten dieser Gebote keine Beachtung mehr geschenkt. Zum Beispiel das 5.Gebot „Du sollst nicht töten“ wird jeden Tag vielfach mißachtet. Manche Paare heiraten nur noch, um mal verheiratet gewesen zu sein oder des Geldes und der Steuer wegen. Als Gott Mann und Frau schuf wollte er nicht erreichen, daß Heiraten irgendwann zu einer Freizeit-Beschäftigung oder einem Spaß würde. Nein, er wollte das Mann und Frau ein Leben lang zusammen leben und sich respektieren.
Es wird jede Minute mehrmals getötet, Ehe gebrochen, gestohlen, gelogen und Gottes Name mißbraucht. Sicherlich lassen sich manche dieser Sünden in der heutigen schnellebigen Welt nicht mehr vermeiden, doch man sollte nicht völlig den Glauben verlieren. Die Kirche sollte nicht nur für feierliche Anlässe wie Taufe, Konfirmation, Hochzeit, Ostern, Weihnachten und Beerdigungen dienen. Sie sollte einen im Leben stützen und unterstützen mit ihrer Stärke und mit Gottes Hilfe. Also sollten wir nicht im Glauben in die Zeit zurückkehren in der Gott das ALLES geschaffen hat?
Sollten wir uns nicht vor Augen führen, daß Gott unser Vater und Schöpfer ist? Und daß er der Einzige ist, der zu solchen großen und göttlichen Werken fähig ist? JA, das sollten wir! Sicherlich sind auch wir in mancher Hinsicht Erschaffer, doch existieren wir nur durch Gott und sollten uns an unseren Glauben und seine Güte erinnern. Darum ist das Thema SCHÖPFUNG immer wieder so wichtig. Es hilft uns, uns an das wesentliche in unserem Leben zu erinnern. Das sollte Gott sein.
Pastor Alfred Sinn
Liebe Gemeinde, wie sagten doch die Konfirmanden: das Thema Schöpfung ist wichtig. Es erinnert uns an unsere Herkunft. In der Tat, solche Erinnerung tut not. Am Anfang steht Gott. Alles Leben ist aus der Hand Gottes hervorgegangen. Mit dem Thema Schöpfung geht es nicht nur darum, die Herkunft zu bestimmen, sondern auch darum, die Zukunft im Auge zu behalten. Gott steht nicht nur am Anfang, sondern auch am Ende. In ihm und mit ihm findet das Leben seine Vollendung. Das bedeutet nichts anderes, als daß auch die Zeit dazwischen nicht ohne Gott gelebt werden sollte.
Die Bibel sagt, daß Gott den Menschen nach seinem Bilde geschaffen hat. Das heißt, er hatte ein Konzept, er ist planerisch vorgegangen. Er hat ein Ziel verfolgt.
Wenn wir Menschen etwas schaffen, gehen wir auch so vor. Im Geiste entwerfen wir ein Bild von dem Werk. Als die Konfirmanden sich ein Thema für die Knetarbeit gewählt haben, haben sie gemeinsam beraten, was es sein sollte. Und schon entstanden Bilder in ihren Köpfen: ein Strand, Meerestiere; nach und nach nahmen die einzelnen Teile Konturen an.
Wenn ein Haus gebaut werden soll, entwirft der Architekt ein Bild von dem Gebäude, er bringt eine Zeichnung zu Papier und gibt Daten an, nach denen das Haus gebaut werden soll. An diesen Vorgaben werden sich die Handwerker orientieren. Auch der Maler hat ein Bild im Kopf, er fertigt eine Skizze an.
Doch mit dem Bild im Kopf, mit dem Entwurf, ist das Werk noch nicht fertig; vielmehr soll es jetzt werden und wachsen.
So auch was den Menschen angeht. Gott hat ihn entworfen zu seinem Bild; nun ist der Mensch im Werden begriffen, er soll zu dem werden, wozu er geschaffen ist. Der Mensch ist auf Reifung angelegt. Wenn etwas wird und reift, nennt man das Bildung. Zur Bildung gehört Wissensvermittlung. Das erfahrt ihr, die Konfirmanden, jeden Tag in der Schule. Doch das Erlernen von Wissen, bzw. das Wissen, das abgefragt werden kann, ist noch nicht die ganze Bildung. Wer seine Hausaufgaben macht, gibt in der Schule ein gutes Bild ab; wer dagegen Woche für Woche nicht lernt, wird an Ansehen vor den Lehrern verlieren.
Trotzdem, auf Wissen allein darf das Menschsein nicht beschränkt werden. Es kann einer viel Wissen haben und sich trotzdem unter aller Sau benehmen. Der Charakter des Menschen wird noch von anderen Faktoren geformt. Zum Wissen muß Weisheit dazukommen, damit Bildung im Sinne von Persönlichkeitsbildung wirklich und wirksam wird. Weisheit ist z.B., daß nicht nur auf das äußere Erscheinungsbild
geachtet wird.
Einige Konfirmandinnen haben sich in Plön Kleider gekauft. Auf Klamotten legen sie in diesem Alter besonders großen Wert. In einem Gespräch haben die Mädchen auch gesagt: „Kleider sind ja so wichtig“. Mir lag daran, deutlich zu machen, daß Kleider auch täuschen können. Sind es nicht gerade die Herren in Nadelstreifen, die das Volk ausnehmen! Kleider machen Leute, doch sie können auch blenden.
Kleider werden von Motten gefressen, Geld verrostet oder verliert an Wert. Jesus hat gesagt: Sammelt euch Schätze im Himmel. Das liegt auf derselben Schiene wie die Schöpfungsaussage: Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde. Wir wissen, was Gott in seinem Wort gesagt hat; besitzen wir auch die Weisheit, dieses Wissen anzuwenden?
Du, Mensch, bist zum Bilde Gottes geschaffen. Das heißt doch nichts anderes, als daß dein Leben in einer Gottesbeziehung steht. Indem der Mensch sich darauf besinnt, richtet er sich an dem Bild aus, das Gott als Schöpfer in ihm angelegt hat.
Bildung im schöpfungsgeschichtlichen Zusammenhang bedeutet, daß du wachsen und reifen sollst bis zu dem Punkt, da du Gott sehen wirst, wie er ist.
Liebe Konfirmanden, die Unterrichtszeit soll euch diesem Ziel näher bringen.
Amen.
Beitrag : Betreuer Horst Sattler
Liebe Gemeinde,
Pastor Sinn hatte mich, Horst Sattler, aus Hochdonn gebeten, als Betreuer zur Konfirmanden-Freizeit nach Plön mitzufahren. Nach 24 Stunden Bedenkzeit und ein paar Fragen, habe ich ja gesagt. Entgegen diverser Warnungen habe ich es nicht bereut.
Es war ein harmonisches Miteinander. Trotz des vorhandenen Temperaments einer solch jungen Gruppe, bedurfte es nur weniger lenkender Eingriffe.
Die Mitarbeit bei den verschiedenen Programmen fand ich gut und in der freien Zeit war Schwimmen im See, das Spielehaus, Shoppen und anderes angesagt. Wir hatten sehr viel Spaß zusammen, auch bei diversen Spielen.
Die Unterkunft und Verpflegung war sehr gut.
Am Sonntag besuchten wir den Gottesdienst in Plön.
Die Freizeit war für die Konfirmanden, wie auch für mich, ein einmaliges Erlebnis, das man nicht vergißt und es ist schade, daß nicht alle mitkommen konnten. Sie haben was versäumt.
Vielen Dank Herrn Pastor Sinn, daß er mir dieses Erlebnis ermöglicht hat.
Pastor Sinn hat sich bei der Terminwahl für die Freizeit - die letzten Tage der Sommerferien - der Mehrheit der Konfirmanden angeschlossen und er hat dafür seinen geplanten Urlaub verkürzt. Das wollte ich nicht unerwähnt lassen.
Allen Konfirmanden wünsche ich eine hoffnungs- und segensvolle Zeit.
Ihr wart Klasse.
G e b e t
Gott, du Schöpfer aller Dinge, du hast alles weise geschaffen und geordnet.
Groß und tief sind deine Gedanken, wir können sie nicht ermessen.
Gott, wir wollen dich anbeten und deine Weisheit rühmen.
Wie klein sind wir Menschen doch in Anbetracht
der Größe des Universums.
Und doch nimmst du dich unser an, du kennst einen jeden von uns.
Du Schöpfer aller Dinge willst, daß diese Welt in Ordnung
und Zucht erhalten werde.
Herr, schenk uns deinen Geist, mit dem du den ersten Menschen
belebt hast, damit wir dich als unseren Schöpfer erkennen
und dich als unseren Erlöser in Christus anerkennen.
Unser Vater im Himmel, wir danken dir, daß wir unser tägliches Brot haben,
Kleider zum anziehen, ein Haus zum Wohnen.
Wir denken an die, die hungern müssen und an die Obdachlosen.
Laß sie Hilfe finden durch Menschen, die von ihrem Überfluß abgeben.
Wir bitten dich für jene Menschen, deren Seele krank ist,
die auf der Suche sind und deren Seele hungrig ist.
Laß sie die Nahrung erkennen, die dein heiliges Wort bietet.
Schenke Heilung den Kranken.
Laß uns alle dein Heil erfahren.
Wir bitten dich, daß du die rechte Witterung zur Ernte gibst.
Laß auch die Bauern erkennen, daß sie von dir abhängig sind
und daß sie dir in Demut Dank sagen, auch in der Gemeinde.
Wir bitten dich für die Konfirmanden, daß sie in dieser Unterrichtszeit
nicht nur Wissen erlangen, sondern auch Weisheit, damit sie ihr Leben
fest machen in dir, durch Jesus Christus, unsern Herrn.
In der Stille sagen wir dir das, was uns im persönlichen Leben
beschäftigt. Erhöre uns nach deinem Ratschluß.
V a t e r u n s e r . . .