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Judica  (5.Son.Passionszeit)      2.04.2006

                 vorbereitet und gestaltet

durch den Ausschuß "'Kirchliches Leben"

Thema "Kirche und Geld"

 

                 

Orgelvorspiel

 

Begrüßung :  Peter Wiggers

 

 

L i e d :  447, 1 – 3 + 6 – 8    Lobet den Herren

 

Gebet :   * Chor :  Kyrie   ( EG. 789.6 )

 

Gem:  O Lamm Gottes unschuldig  (190.1)

 

 

Lesung :  Lukas 16, 10 – 13     Gem.:  Lob sei dir

 

Glaubensbekenntnis

 

L i e d :  76, 1 – 2  O Mensch bewein

 

*  C h o r :  Jesus Christus starb für …

 

Beitrag    Peter  Wiggers

 

L i e d :  264, 1 – 3   Die Kirche ist gegründet

 

Beitrag    Angela Bedey

 

L i e d :  612, 1 – 3   Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt

 

Beitrag    Brunhilde Sattler, Edda Laackmann

 

*  C h o r :  Da pacem domine

 

Beitrag    Pastor Alfred Sinn

 

L i e d :  612, 4 – 5   Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt

 

*  C h o r :  Der Tag ist seiner Höhe nah

 

Mitteilungen

 

G e b e t  (Sinn, Thomzik, Wiggers)    S e g e n

 

 

L i e d :  352, 1 – 3   Alles ist an Gottes Segen

 

Orgelnachspiel

 

 

B e i t r a g :  Kirche und Geld      Peter Wiggers

 

 

Das Thema “Kirche und Geld” ist selten so aktuell gewesen, wie in den letzten Jahren. Nicht nur im Staat sondern auch in den Kirchen sind die Finanzen durch Steuermindereinahmen, Kirchenaustritte, Arbeitslosigkeit etc. rapide zurückgegangen. Überall muß gespart werden, Stellen, auch Pastorenstellen werden gestrichen, Kirchen werden stillgelegt bzw. verkauft, es wird erwogen, Dienstleistungen einzuschränken und vieles mehr.

Wofür benötigen wir, die Kirchengemeinden, Geld: Zunächst einmal brauchen wir eine Kirche und ein Gemeindehaus. Diese Gebäude müssen beheizt werden, Instandhaltungsarbeiten fallen an, sie müssen gereinigt und gepflegt werden.

Dann die sogenannten Dienstleistungen wie Gottesdienste, Taufen, Konfirmationen, Beerdigungen, Jugend.- und Seniorenarbeit, Konfirmandenunterricht, Kirchenmusik und-und-und. Das sind alles Dinge, die man nicht zum Nulltarif durchführen kann. Fazit: Die Kirchengemeinde braucht, um zu funktionieren, Geld. Man kann nicht alles ehrenamtlich machen.

Es gab Zeiten, da hieß es, der zehnte Teil des Einkommens gehört Gott, der Kirche oder wie man es auch nennen mag. Das konnte mit Geld oder Naturalien beglichen werden. Davon sind wir heute, mit wenigen Ausnahmen, weit entfernt.

Das Spendenaufkommen für von Natur- oder anderen Katastrophen betroffenen  Gebieten ist gewaltig, und das ist auch gut so. Wie ist es aber, wenn wir einmal zu  Spenden aufrufen? Natürlich wird gespendet und darüber freuen wir uns auch. Aber wenn wir um eine Spende für ein Projekt bitten, geht es nicht darum, Menschenleben zu retten, zerstörte Regionen wieder aufzubauen, den Hunger unendlich vieler Menschen zu stillen oder ganze Bevölkerungsteile vor Epidemien zu bewahren, bei uns geht es darum, jungen Menschen eine christliche und sinnvolle Freizeitgestaltung zu bieten, alte und einsame Menschen zu besuchen, den christlichen Glauben mit Wort und Tat zu verbreiten, den Menschen in der Gemeinde das Gefühl zu vermitteln, dass es einen Ort gibt, wo man Hilfe, Trost und Rat bekommen kann, kurz, eine christliche Gemeinschaft zu erhalten und zu fördern. Um das erfolgreich durchzuführen, benötigt die Kirche Menschen, die dafür sehr gut ausgebildet sein müssen, das gilt in erster Linie für Pastoren und Diakone, aber auch für Erzieherinnen, Friedhofsgärtner, Sekretärin, Organisten und Küster. Das sind alles Menschen, die dazu beitragen, dass die Gemeinde funktioniert, von der Organisation her aber ganz besonders, um ein christliches Zentrum zu erhalten. 

Die Möglichkeiten, um das alles zu erhalten und weiterzuführen, sind  entweder eine Kirchengrundsteuer, wie sie bei uns erhoben wird oder ein freiwilliges Kirchgeld, welches von uns als Kirchenvorstand favorisiert wird.

Das damit eingenommene Geld kommt ohne Abzug direkt unseren Projekten zugute. Mit Hilfe dieses Geldes haben wir in den letzten Jahren die Angebote der Kirche wesentlich erweitern können. Aber nicht ausschließlich das Geld ist der Grund für diese Angebotserweiterung,  der Fleiß und die christliche Einstellung unseres Gemeindepastors hat das alles erst möglich gemacht.

 

B e i t r a g :   Kirche und Geld      Angela Bedey

  

„Kirche und Geld“ tolles Thema für einen Gottesdienst, sagt eine Freundin.

 

Deutlich ist die Ironie in diesem Satz zu hören.

 

„Kirche und Geld“ und was bitte soll mir zu diesem Thema einfallen?

 

-         Haste nix dann biste nix.

-         Ohne Moos nix los

 

Aber passend zu diesen Sätzen gibt es eine Geschichte in der Bibel.

 

Der verlorene Sohn. Als er Geld aus seinem Erbteil zur Verfügung hat, da hat er Spaß, da hat er Freunde, heute sagt man, da macht er Party.

 

Aber als alles durchgebracht ist, sind die Freunde weg, der Spaß ist vorbei, die Party aus.

 

Als Schweinehirt bei einem Bauern erinnert er sich an sein zu Hause. An Liebe, Wärme und Geborgenheit.

 

Und er findet den Weg zurück und er wird wieder aufgenommen.

 

Bei Gott finden wir auch ohne „Moos“, Geborgenheit und Liebe. In der Kirchengemeinde wird jeder verlorene Sohn herzlich wieder aufgenommen.

 

Ohne Knete ohne Geld, aber mit viel Dankbarkeit wird die ehrenamtliche Arbeit in der Gemeinde gewürdigt.

 

ABER  Kirche braucht auch ein bisschen „Moos“ um all die Dinge die so wichtig sind für Gemeinde und Gemeinschaft tun zu können.

Und auf die wir alle nicht gerne verzichten möchten.

 

„Ohne Moos nix los“ Hat also nichts mit Kirche zu tun, ODER?

 

  

B e i t r a g :  Kirche und Geld  Brunhilde Sattler, Edda Laackmann

 

Kirche und Geld unser heutiges Thema    

 

Hierzu fiel uns, Frau Laackmann und mir, gleich erst mal wieder nichts ein; dann haben wir uns zusammengesetzt und unsere Gedanken zu Papier gebracht:

Manchmal verzagen wir, ermatten, sprechen andere schuldig, weil es bei uns nicht so klappt. Die Lebenslust wird zum Rinnsal, dann brauchen wir Einen, der unseren Glauben aufrecht hält. Hier hilft uns die Kirche, die aus dem Glaubensschatz Geschichten weiß, damit unsere Seele wieder zu Atem kommt. Wir dürfen erkennen, dass Gott unser Gott ist und dass er uns ganz nah ist. Unser Glaube zieht daraus Kraft für Leib und Geist.

Dabei werden wir von unserer Kirchengemeinde Süderhastedt unterstützt z. B. mit Krankenbesuchen, Besuchen bei besonderen Geburtstagen, Pfadfinder, Kindergottesdienst, wöchentlichem Gebetskreis, Silber- und Goldene Konfirmation, sowie die Gospelkids, der Kirchenchor und die Posaunenbläser, die uns auch in manchen Gottesdiensten erfreuen.

 

Dass dieses nicht alles kostenlos sein kann, ist uns wohl allen klar. Hierzu brauchen wir auch die Gelder der von uns allen nicht gerade beliebten Kirchengrundsteuer. Viele dieser Leistungen kommen sicherlich auch den meisten von uns zugute. Darum denken wir, bewirkt auch diese Kirchengrundsteuer ihr Gutes.

Einige haben mit Kirche nicht viel im Sinn, wir sollten aber unser Verhältnis zur Kirche noch mal überdenken, denn wenn z. B. eine Trauung, Taufe, Beerdigung ansteht, ist die Kirche meistens wieder gefragt.

Die Gottesdienstbesuche und die Teilnahme am Abendmahl geben uns Kraft und Stärke auf dem Weg durch die nächsten Tage.

Gottesdienst kann Erholung sein, darum bringen Sie Ihre Familie, Freunde und Nachbarn mit.

 

 

B e i t r a g :   Kirche und Geld      Pastor  Alfred Sinn

 

Liebe Gemeinde,

 

hier habe ich einige Hundert Tausend DM. Könnte unsere Kirchengemeinde gut brauchen. Nur leider sind die Scheine nicht mehr heil; alles in kleine Schnipsel geschreddert. Auf diese Weise habe ich vor 15 Jahren viel Geld vernichtet. Als ich damals von der Landeszentralbank in Stuttgart wegging, habe ich ein paar solcher Tüten zur Erinnerung mitgenommen. Heute werden die Banknoten voll automatisch vernichtet.

Das schöne Geld! Was könnte man damit nicht alles anfangen! Was vorher heiß begehrt war und wohl gehütet wurde, liegt nun hier in einer Tüte und ist wertlos.

 

Über das Thema „Kirche und Geld“ haben wir uns für diesen Gottesdienst Gedanken gemacht. Eigentlich bräuchten wir zu  diesem Thema eine ganze Predigtreihe. Ein Gottesdienst reicht gar nicht aus um dieses umfassende Thema zu behandeln.

 

Kirche und Geld – passen die beiden zusammen? Ist das eine nicht heilig und das andere unheilig? Nun, es wäre unrealistisch so zu tun als könnte Kirche ohne Geld auskommen. Doch genauso unwirklich wäre es, wenn bei Kirche nicht deutlich würde, daß sie für etwas Höheres steht.

Ohne Geld auszukommen müßte heißen: nicht nur die Kirchenvorsteher, sondern auch die Küsterin, die Bürokraft und der Pastor arbeiten unentgeltlich; Renovierungsarbeiten kosten nichts, denn die Firmen verrichten die Arbeiten umsonst, Konfirmanden bekommen keine Freizeit bezuschußt, denn die Kirche hat ja kein Geld usw.

Doch die Realität ist eine andere. Kirche ist auf Geld angewiesen, weil wir alle Geld zur Lebensbewältigung brauchen. Haben wir selber keines, müssen andere für uns das Geld aufbringen, das man zum Leben braucht. Geld wollen wir haben. Wenn wir Geld haben, wollen wir es ausgeben oder wir wollen es vermehren. 

Das Geld betrachten wir als Tauschmittel, doch es ist mehr als das. Geld ist nicht bloß neutrales Zahlungsmittel,  sondern es übt Macht aus. Es entwickelt ein Eigenleben und begehrt den Menschen ganz zu haben. Nicht umsonst hat Jesus das Geld als Mammon bezeichnet.  „Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.“   Der Mammon gebärdet sich wie ein Gott. Er will den Menschen bestimmen. Die Kräfte, die im Geld liegen, sind bestrebt den Menschen zu lenken.  Nicht von ungefähr gibt es im Deutschen das Sprichwort „Geld regiert die Welt“.  Dieser Schein trügt wahrlich nicht.

 

Das Geld kann sich zerstörerisch auswirken. So mancher setzt viele Jahre seines Lebens dran, um an Geld zu kommen, ohne Rücksicht auf seine Gesundheit zu nehmen. Und dann jagt er mit seinem Geld  der Gesundheit nach. Erst haben wir das Geld. Dann hat das Geld uns.

Wir sehen also: Geld ist weder eine neutrale Sache, noch eine unpersönliche Angelegenheit. Wie sehr das Geld auch eine geistige Macht ist, läßt sich daran erkennen, daß bei Geld der Spaß aufhört, manchmal sogar die Freundschaft. Oder hört beim Geld auch der Glaube auf?

Ja, der Glaube hat auch was mit dem Geld zu tun.  Manch einer, der aus der Kirche austritt, fragt: Was hat denn der Glaube mit Geld zu tun?  Es wird ihm zur Antwort gegeben: an deinem Umgang mit Geld läßt sich ablesen, ob du Gott liebst.

 

Liebe Gemeinde, die Krise, die wir als Kirche durchmachen, ist keine Geldkrise, sondern eine Glaubenskrise. An Geldmangel geht unsere Kirche nicht zu Grunde, wohl aber wenn der Glaube an den Dreieinigen Gott aufgegeben wird. Beim Glauben an Gott kann jedoch der Geldbeutel nicht ausgeklammert werden.

 

Der Umgang mit Geld läßt auf die Lebenseinstellung schließen. Der persönliche Umgang mit Geld ist in der Bibel keine Nebensache. Viele der Gleichnisse Jesu handeln vom Geld und dem Besitz. Für Jesus war das Verhalten in Sachen Geld eindeutig ein Gradmesser für das geistliche Leben.  

 

Nun bietet uns die Bibel keine christliche Lehre vom Geld an. Die Bibel ist kein Buch der Ökonomie; sehr wohl aber spricht sie von der Haushalterschaft und ruft zur treuen Verwaltung auf.  Jesus bezeichnet unseren Besitz als Fremdkapital. Es ist euch anvertraut, von euch wird Treue im Umgang erwartet. Wenn ihr aber hierin nicht treu seid, wie soll euch das anvertraut werden, was euer ist? Wenn Jesus sich dem Thema Besitz widmet, dann geht es ihm um mehr als das. Es geht ihm um die Ewigkeit.

 

Es fällt auf, daß die Bibel viele reiche Menschen erwähnt. Die Bibel spricht nicht gegen Reichtum. Im AT wird der Reichtum von Abraham, von Hiob, von Salomo sogar hervorgehoben. Jesus hat sich von reichen Menschen einladen lassen. Reiche Männer und Frauen haben zur Verbreitung des Evangeliums beigetragen.  Darum sollen die materiellen Dinge nicht verachtet werden.

 

Auf der anderen Seite zeigt die Schrift die Gefahr des Reichtums auf. Reichtum kann ein Hindernis sein, um in den Himmel zu kommen. Armut ist aber auch keine Garantie für den Himmel. Weder durch Armut, noch durch Wohlstand kommt man Gott näher. Auch ein Armer kann falsch mit dem Geld umgehen.

 

Wir brauchen uns für unseren Reichtum nicht zu schämen. Doch es kommt letztendlich nicht auf materiellen Reichtum an. Jesu Anliegen ist, daß wir reich seien für Gott, in Gott, unabhängig davon, ob wir viel oder wenig Geld haben.  Reich sein bei Gott bedeutet, einen Reichtum zu haben, der unvergänglich ist. Dieser Reichtum ist von keinen Kursen abhängig. Jesus verweist auf eine Kapitalanlage, die vom keiner Inflation bedroht ist: „Sammelt euch Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen“ (Mt.6,20).

Wir haben die Möglichkeit mit dem Geld das Reich Gottes zu bauen.  Aber nicht können wir uns mit unserem Geld das Reich Gottes erkaufen.

 

Herr Pastor, wenn ich der Kirche 500.000 Euro schenke, komme ich dann in den Himmel? Der Pastor: Versprechen kann ich’s nicht, aber Sie könnten’s versuchen.

 

Im Grunde unseres Herzens wissen wir, daß wir mit Geld zwar viel anfangen können, doch auch, daß es Dinge gibt, die mit Geld nicht zu erwerben sind. Ein bekannter Spruch faßt dies Wissen in die Worte:

Mit Geld kann man kaufen:
ein Haus, aber kein Heim; ein Bett, aber nicht den Schlaf;
eine Uhr, aber nicht die Zeit; ein Buch, aber nicht das Wissen;

Schmuck, aber keine Schönheit; Medizin, aber keine Gesundheit;

Essen, aber keinen Appetit; Sex, aber keine Liebe.

eine Kirche, aber nicht den Himmel!

 

 

Nun, liebe Leute, Geld öffnet alle Türen, außer die Himmelstür. Aber wir können das Geld hier auf Erden zum Wohle einsetzen.

 

Es gibt die zwei Seiten vom Geld: es birgt eine Gefahr in sich und es kann zum Guten, zum Segen eingesetzt werden. Jesus hat aufgefordert: „Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon!“ (Lk.16,9)  Wir sollen also das Geld gebrauchen, ohne ihm zu dienen aber mit dem Geld Dienste leisten und ermöglichen.  Geben befreit. Das ist auch der Sinn der sonntäglichen Kollekte oder der Kirchensteuer. Mit diesen Zahlungen bringen wir zum Ausdruck, daß wir uns nicht gefangen nehmen lassen von diesem Mittel.

 

Kommen wir zurück zum Anfangsgedanken. Hier ist die Tüte mit dem geschredderten Geld. Es ist zu nichts mehr nütze. Diese Scheine hatten mal viel Macht, jetzt sind die Schnipsel wertlos.

 

Auch in unserem Leben wird manches geschreddert. Manches wird wertlos, was vorher so unendlich wichtig war. Egal welche Brüche es in unserem Leben gibt, egal was kaputt geht oder gemacht wird – es gibt eine Konstante, die kann nicht zerschreddert werden: das ist die Verheißung Gottes, das heilige Wort Gottes, unsere Rettung durch Christus, wie auch der Spruch der Woche sagt:

„Der Menschensohn ist nicht gekommen, daß er sich dienen lasse, sondern daß er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele“ (Mt.20,28).  Jesus hat für unsere Rettung einen hohen Preis bezahlt.  Sein Leben ist das Lösegeld.  Gott hat uns nicht mit einem Taschengeld abgespeist, sondern sein Liebstes gegeben, damit wir frei werden von Sünde und Tod.

 

Dafür, liebe Gemeinde,  steht die Kirche ein.

Diese Botschaft will sie weitergeben mit all den Möglichkeiten, die ihr zur Verfügung stehen. Und solange wir Kirche auf Erden sind, brauchen wir hierfür das Geld.

 

Darum, ihr lieben Christen insgemein, haltet weder euer Geld zurück, noch euch selbst.

 

Amen.

 

 

 

G e b e t

 

(Pastor)

Allmächtiger Vater, dein ist die Erde und alles, was auf ihr ist. Dein sind unsere Güter, dein ist unser Leben.  Wir danken dir für alles, womit du uns ausstattest.

Du hast uns zu Verwaltern deiner guten Gaben gemacht. Herr, hilf du uns, daß wir uns als treue Haushalter bewähren. Befähige uns zur Treue im Geringsten, damit wir auch das wahre Gut anvertraut bekommen.

Laß uns erkennen, was wir mit dem Geld tun können zum Wohle der Menschen und zu deiner Ehre.

Mach jene frei, die unter der Macht des Geldes leiden. Schenk Zufriedenheit jenen, die wenig davon haben. Bewahre die Mächtigen, aber auch die Geringen vor Gier und Geiz.

Unser Vater, erhalte deine Kirche auf Erden, nicht so sehr durch das Geld, sondern durch Glaube, Liebe und Hoffnung.  Statte sie auch aus mit den materiellen Gütern, die sie für ihre Arbeit braucht.

Herr, wir bitten dich für die verfolgten Christen, für die Gefangenen, für die Geschundenen. Laß sie deine Nähe und Heilung erfahren.

Wir bitten dich für unsere Gemeinde, die Jungen und die Alten, daß dein Geist an allen wirke zum Segen und zum Heil.

 

(Thomzik)

Guter Gott, du hältst deine schützende Hand über uns.

Du wachst über jeden unserer Schritte.

Du hörst unsere Sorgen und unsere Freude.

Manchmal sind wir unsicher, Gott, weil wir dich nicht verstehen.
Wir fragen uns, warum läßt du zu, daß auch schreckliche Dinge geschehen.

Allmächtiger Gott, laß uns nicht zweifeln an deinem Wort.

Laß uns nicht Dinge höher bewerten als dein Wort und deine wunderbare Schöpfung.

Wir bitten dich, Herr, hilf du uns, das wirklich Wichtige im Leben zu erkennen.

Hilf uns unabhängig zu sein von scheinbaren Kostbarkeiten und verführerischem Luxus.

Hilf uns, unseren Nächsten zu achten und zu unterstützen, ganz gleich, ob er arm oder reich ist.

Wir wollen dir von Herzen danken für deine Güte, die uns täglich widerfährt und die uns leben läßt.

 

(Wiggers)

Herr Gott, ich danke dir, daß ich einer für heutige Zeit so lebendigen Gemeinde leben darf, in einer Gemeinde, in der den Mitgliedern so viel geboten wird. Besonders danke ich dir, daß es gelungen ist, eine gut funktionierende Jugendarbeit aufzubauen. Oft haben wir Sorge, daß wegen fehlenden Geldes diese Arbeit zusammenbricht. Wir bitten dich, hilf uns dabei, diese Jugendarbeit zu erhalten.

Wir bitten dich auch für unseren Diakon Ulf Migdalek, der diese Arbeit so prächtig macht, daß er wieder ganz gesund werden möge, nicht nur wegen dieser Arbeit, vor allen Dingen erbitten wir das für ihn und seine Angehörigen.

 

In der Stille benennen wir unsere persönlichen Anliegen.

 

V a  t e r u n s e r . . .